Spahn über Corona-Krise: "Das waren harte Monate für viele Deutsche"

Berlin - Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) hat sich hinter den Appell von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) zum Durchhalten in der Corona-Krise gestellt. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert an die Bevölkerung, die Erfolge in der Corona-Krise nicht zu verspielen.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert an die Bevölkerung, die Erfolge in der Corona-Krise nicht zu verspielen.  © dpa/Jörg Carstensen

"Das waren harte Monate für viele Deutsche", sagte Spahn am Mittwoch in Berlin nach Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder. "Es waren Zumutungen für viele im persönlichen Bereich."

Er nannte Eltern, Kinder, Menschen in Kurzarbeit, schwer getroffene Wirtschaftszweige wie die Gastronomie und die Veranstaltungsbranche. 

"Wir haben unter großem Verzicht und vielen Härten es bis hierhin geschafft, so vergleichsweise gut durchzukommen." Jetzt sei man es sich selbst schuldig, das nicht zu verspielen.

Merkel hatte am Mittwoch im Bundestag die Bevölkerung zum Durchhalten in der Corona-Krise aufgefordert. "Geben wir alle als Bürgerinnen und Bürger dieser Gesellschaft wieder mehr aufeinander acht", bat die Kanzlerin. 

Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bittet die Deutschen, durchzuhalten.
Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bittet die Deutschen, durchzuhalten.  © dpa/Kay Nietfeld

Sie erlebe derzeit, dass die Vorsicht der Menschen nachlasse. "Wir riskieren gerade alles, was wir in den letzten Monaten erreicht haben", warnte die CDU-Politikerin.

Titelfoto: dpa/Jörg Carstensen

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