Maskenpflicht wird laut Spahn auch in Herbst und Winter gelten

Von Fabian Nitschmann

Berlin - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) geht davon aus, dass auch im kommenden Herbst und Winter in einigen Bereichen Maskenpflicht gelten wird.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) geht fest davon aus, dass weiterhin Masketragen in den kommenden Monaten dazugehören wird.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) geht fest davon aus, dass weiterhin Masketragen in den kommenden Monaten dazugehören wird.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

"Die Maske im Innenraum, insbesondere wenn mehrere in einem Innenraum sind im Herbst und Winter, die wird es auch wieder brauchen, das ist sehr klar", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

"Ich finde aber, im Vergleich zu allen Einschränkungen ist das Masketragen noch die harmloseste", so Spahn weiter.

Der Gesundheitsminister machte in dem Interview deutlich, dass es bei den Corona-Maßnahmen, wie schon jetzt, auch weiterhin Vorteile für Geimpfte geben wird.

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"Aber wir werden sicherlich die Basismaßnahmen, die AHA-Regeln,und dazu gehört auch die Maske, in bestimmten Bereichen noch eine ganze Zeit brauchen", erklärte Spahn. Die Abkürzung AHA steht für Abstand, Hygiene und Alltag mit Maske.

Wer in den kommenden Monaten wieder viel unternehmen wolle, sollte sich impfen lassen, machte Spahn deutlich.

"Wer viel wieder machen können will, vom Stadion bis zur Party bis zum Familientreffen bis zum Berufsalltag mit viel Sicherheit, der sollte sich impfen lassen und viele davon überzeugen."

Wo nicht ausreichend geimpft wurde, wird es laut Spahn viele Neuinfektionen geben

Zudem warb der Bundesgesundheitsminister eindringlich für Corona-Impfungen geworben und vor Monaten mit vielen Neuinfektionen gewarnt. Entweder man werde geimpft oder man werde infiziert - "mit dem Risiko auch einer Folgeerkrankung", sagte Spahn am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin".

"Das ist das, was wir sehen werden im Herbst und Winter, was wir im Vereinigten Königreich und anderen Ländern sehen. Da, wo nicht ausreichend geimpft ist, in den Bevölkerungsgruppen wird es sehr sehr viele Infektionen geben."

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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