So will Spahn den Gesundheitsschutz bei Hitzewellen verbessern

Berlin - Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU) hält angesichts einer im Zuge des Klimawandels steigenden Zahl von Hitzetoten einen besseren Gesundheitsschutz bei Hitzewellen für nötig.

Jens Spahn (41, CDU) will den Gesundheitsschutz bei Hitzewellen verbessern lassen.
Jens Spahn (41, CDU) will den Gesundheitsschutz bei Hitzewellen verbessern lassen.  © Carsten Koall/dpa

Das Ministerium solle mit einem Klimabudget ausgestattet werden, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag).

Eine Summe oder Details zur Verwendung wurden nicht genannt. Zunächst einmal wolle er für das Thema das Bewusstsein stärken, sagte der Minister.

Es gebe in Deutschland seit einigen Jahren eine mit der Sommerhitze zusammenhängende Übersterblichkeit, betonte Spahn. "Alleine im vergangenen August waren es nach Schätzungen über 4000 Menschen, die wohl wegen der Hitze gestorben sind."

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Vor allem die ältere Bevölkerung müsse besser geschützt werden, etwa über Umbauten von Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Dabei sieht Spahn die Bundesländer in der Pflicht - sie müssten ihrer Investitionsverantwortung gerecht werden.

"Zur gesundheitlichen Vorbeugung muss in Zeiten der Klimaveränderung und extrem heißer Tage auch der Schutz vor Hitze gehören."

Titelfoto: Carsten Koall/dpa

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