"Schlussrunde": Söder holt gegen AfD und Umgang mit Querdenker-Szene aus

München/Berlin - CSU-Chef Markus Söder (54) hat die AfD aufgefordert, sich klar von der Querdenker-Szene in Deutschland zu distanzieren.

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel (42) hielt fest, grundsätzlich nichts von einer Stigmatisierung von Protestgruppen zu halten.
Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel (42) hielt fest, grundsätzlich nichts von einer Stigmatisierung von Protestgruppen zu halten.  © Tobias Schwarz/AFP-Pool/dpa

Das tue die Partei derzeit nicht - im Gegenteil: "Die AfD stimuliert Leute, die unsicher sind", sagte Söder in der Fernsehsendung "Schlussrunde" in ARD und ZDF, wo er auf die Spitzen- und Kanzlerkandidaten sechs weiterer Parteien traf.

Die Querdenker-Szene verhalte sich nicht nur gegen das Establishment, sondern sei auch in Teilen rassistisch und antisemitisch.

Um dies zu bekämpfen bedürfe es auch des Verfassungsschutzes, sagte Söder. Es brauche "ein klares Stoppschild" gegen jene, die den Staat bedrohen wollten.

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AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel (42) hatte zuvor auf die Frage, ob es an der Zeit sei, sich von der Querdenker-Bewegung zu distanzieren gesagt: "Ich halte grundsätzlich nichts von einer Stigmatisierung einer Protestbewegung."

"Schlussrunde" als letztes großes TV-Duell vor der Wahl

CSU-Chef Markus Söder (54) hat deutliche Worte gegen die AfD und ihren Umgang mit Querdenkern gefunden.
CSU-Chef Markus Söder (54) hat deutliche Worte gegen die AfD und ihren Umgang mit Querdenkern gefunden.  © Tobias Schwarz/AFP-Pool/dpa

Die "Schlussrunde" in ARD und ZDF war die letzte große TV-Auseinandersetzung vor der Bundestagswahl am kommenden Sonntag.

Zuvor hatten Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40, Grüne) und ihre zwei Mitbewerber Armin Laschet (60, CDU/CSU) und Olaf Scholz (63, SPD) in drei Triell-Runden ihre Argumente ausgetauscht.

In einer Viererrunde hatten zudem die Spitzenkandidaten von FDP, AfD, Linke und CSU miteinander gerungen.

Titelfoto: Tobias Schwarz/AFP-Pool/dpa

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