Markus Söder für Änderungen bei Bund-Länder-Runden: MPK bald öffentlich?

Berlin/München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) hat sich für Änderungen am Format der Bund-Länder-Runden in der Corona-Pandemie ausgesprochen.

Markus Söder (54, CSU) spricht sich für Änderungen bei der Ministerpräsidenten-Konferenz aus.
Markus Söder (54, CSU) spricht sich für Änderungen bei der Ministerpräsidenten-Konferenz aus.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

"Ich bin erstens ein Verfechter, dass man früher anfängt - nicht immer erst sich um 14 Uhr oder 15 Uhr zu treffen", sagte der CSU-Chef am Donnerstag im Radiosender Bayern2.

"Dann bin ich der festen Überzeugung, dass man manchmal auch abbrechen kann, noch mal eine Nacht drüber schlafen kann, um das am nächsten Tag anzugehen."

Auch eine komplett öffentliche Ministerpräsidentenkonferenz brachte Markus Söder ins Spiel. "Es wird ja ohnehin nur immer durchgestochen und für Verwirrung gesorgt."

Für "Geschlechtergerechte Sprache": Baerbock plant Grundgesetz-Änderung
Annalena Baerbock Für "Geschlechtergerechte Sprache": Baerbock plant Grundgesetz-Änderung

Im ZDF-Morgenmagazin sagte der bayerische Regierungschef: "Da stellt sich dann auch die Kernfrage auf Dauer: dass wir das MPK-Format überdenken müssen. Ich bin dafür, es schneller, effektiver zu machen, besser vorzubereiten, und vor allen Dingen auch nicht diese endlosen Nachtsitzungen zu machen."

Markus Söder: Keine Lockerungen in den nächsten zwei Wochen

Angesichts der steigenden Infektionszahlen sagte Söder: "Wir empfehlen noch einmal, bei der Notbremse eine wirklich deutliche Verschärfung in den Ländern zu machen, einen Automatismus einzuführen." Es gebe einige Länder, in denen das eine Einzelfallentscheidung sei.

"Der zweite Punkt ist, dass wir in den nächsten zwei Wochen nicht öffnen."

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

Mehr zum Thema Markus Söder: