"Keiner sollte sich vordrängen": Söder kritisiert unberechtigte Corona-Impfungen

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) hat für die Einhaltung der festgelegten Impfreihenfolge geworben.

Markus Söder (54, CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, gibt während einer Sitzung des bayerischen Landtags seine Regierungserklärung ab.
Markus Söder (54, CSU), Parteivorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, gibt während einer Sitzung des bayerischen Landtags seine Regierungserklärung ab.  © Matthias Balk/dpa-Pool/dpa

"Keiner sollte sich vordrängen", sagte er am Freitag in seiner Regierungserklärung im Landtag in München.

Er warnte auch davor, sich von Dritten zu unberechtigten Impfungen überreden zu lassen.

Es dürfe nicht sein, dass auf der einen Seite "sozusagen eher ein Büro komplett geimpft wird, anstatt die über 80-Jährigen, die es dringend brauchen und darauf warten".

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Derzeit sei es leider noch so, dass es zu wenig Impfstoff gebe. Solange dies so sei, müsse jede Impfdose an die gehen, die es dringend brauchen, sagte Söder.

Jüngst hatte es immer wieder Berichte über Vorfälle gegeben, in denen sich Personen gegen Corona impfen ließen, obwohl sie dafür eigentlich nicht berechtigt waren.

Dies waren etwa Kommunalpolitiker als auch Lebenspartner von Heimleitern im Umfeld der schwäbischen Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Auch der Augsburger Bischof Bertram Meier war wegen einer sehr frühen Impfungen in die Kritik geraten.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa-Pool/dpa

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