Terror in Wien: Bayerns Ministerpräsident Söder entsetzt über Anschlag

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Entsetzen über den tödlichen Anschlag in Österreichs Hauptstadt Wien geäußert. 

Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) ist schockiert über den Anschlag in Wien. (Bildmontage)
Ministerpräsident Markus Söder (53, CSU) ist schockiert über den Anschlag in Wien. (Bildmontage)  © Bildmontage: Fabrizio Bensch/Reuters Pool/dpa, Ronald Zak/AP/dpa

"Wir sind schockiert", schrieb er am Dienstagmorgen auf Twitter

Mitgefühl gelte den Opfern, Verletzten und Angehörigen. "Wir stehen fest an der Seite Österreichs." 

Bei dem Anschlag am Vorabend waren mindestens vier Passanten ums Leben gekommen. 

Es handele sich um zwei Männer und zwei Frauen, bestätigte der österreichische Innenminister Karl Nehammer der Nachrichtenagentur APA am Dienstagmorgen.

Ein Angreifer wurde von der Polizei erschossen.

Die Behörden sprachen außerdem von mehr als einem Dutzen zum Teil schwer verletzten Menschen, darunter auch ein Polizist. Ob ein oder mehrere Attentäter beteiligt waren, ist aus Sicht der Behörden weiter unklar.

Sie gehen von einem islamistischen Motiv aus.

Knobloch: Anschlag in Wien ein Angriff auf die Freiheit

Charlotte Knobloch (88), ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist entsetzt über die Tat in Wien.
Charlotte Knobloch (88), ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, ist entsetzt über die Tat in Wien.  © Peter Kneffel/dpa

Entsetzt hat auch die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, auf den Terroranschlag in Österreichs Hauptstadt Wien reagiert. 

Die Bilder zeigten "eine Rohheit und eine Verachtung für menschliches Leben, die man sich kaum vorstellen kann". 

Der Anschlag sei ein Angriff auf die Freiheit, teilte sie am Dienstagmorgen mit. Die Demokratie dürfe nicht wehrlos bleiben gegenüber ihren Feinden. 

"Um gegen die Radikalisierung in unserer Mitte vorzugehen, muss jetzt etwas geschehen. Freiheit braucht Sicherheit."

Titelfoto: Bildmontage: Fabrizio Bensch/Reuters Pool/dpa, Ronald Zak/AP/dpa

Mehr zum Thema Markus Söder:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0