Markus Söder wird mit diesem Hut eine große Ehre zuteil

München - Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist seit Mittwoch Ehrenmitglied der Bayerischen Gebirgsschützen. Der Landeshauptmann der Bayerischen Gebirgsschützen-Kompanien Martin Haberfellner überreichte Söder in der Staatskanzlei die Ernennungsurkunde und den Schützenhut - den sich Söder wegen der Abstandsregeln in der Corona-Krise selbst aufsetzte. 

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, setzt sich einen Schützenhut der bayerischen Gebirgsschützen auf.
Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, setzt sich einen Schützenhut der bayerischen Gebirgsschützen auf.  © Sven Hoppe/dpa

"Sie haben sich in Zeiten der Krise entscheidungsmutig und handlungsfähig gezeigt und damit verteidigungsbereit wie ein Gebirgsschütz", lobte Haberfellner.

Söder freute sich über die "große Ehre" - und sicherte zu, standfest zu bleiben und auch in der Krise seinen Amtseid zu erfüllen. "Die Regierung muss Bayern schützen." Und das werde sie auch weiter tun.

Und zum wiederholten Male bekräftigte Söder, in Bayern bleiben und nicht Kanzlerkandidat werden zu wollen - diesmal mit einer besonderen Argumentation: "Ich möchte auf keinen Fall die bayerischen Gebirgsschützen gegen preußische Grenadiere tauschen", sagte er.

Schon bisher war Söder als Ministerpräsident qua seines Amtes Schirmherr der Gebirgsschützen. Die Ernennung zum Ehrenmitglied war ursprünglich für den Patronatstag am nächsten Sonntag geplant gewesen. Das Treffen zu Ehren der Gottesmutter Maria im oberbayerischen Königsdorf wurde aber wegen der Corona-Krise abgesagt.

Alljährlich am ersten Sonntag im Mai treffen sich alle 47 Kompanien zu Ehren der "Patrona Bavariae" als ihre Schutzpatronin. Rund 4000 Gebirgsschützen kommen traditionell zusammen, um mit einem Festgottesdienst und einem Festzug ihr höchstes Fest zu begehen. Angesichts der Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus ist dies in diesem Jahr nicht möglich.

Die Ehrenmitgliedschaft war laut Staatskanzlei auch Söders Vorgängern Horst Seehofer und Edmund Stoiber zuteil geworden.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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