Nach Streichung aus JU-Erklärung: Söder verpasst Junger Union einen Korb

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) und die Junge Union leben in der Außenwahrnehmung derzeit nicht gerade ein harmonisches Miteinander.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54) trifft sich lieber mit seiner CSU als mit der Jungen Union.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54) trifft sich lieber mit seiner CSU als mit der Jungen Union.  © Sven Hoppe/dpa

Vor nicht einmal einer Woche, am vergangenen Samstag, strich die Nachwuchsabteilung der CDU/CSU bei ihrer Landesversammlung in Deggendorf den Chef der Christsozialen aus ihrer Erklärung (TAG24 berichtete).

Unter Beifall wurde der Antrag zur Streichung angenommen. Der Delegierte Stefan Meitinger begründete seinen Antrag damit, dass eine Ein-Mann-Show nicht zielführend wäre.

Nun gab der CSU-Boss wenige Tage später der JU einen Korb. Eigentlich war geplant, dass Söder am dreitägigen Deutschlandtag der Jungen Union teilnimmt.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" nun erfahren hat, wird er stattdessen am Samstag an einer Basiskonferenz der CSU in München teilnehmen.

Beim JU-Deutschlandtag werden in der Regel die künftigen Machtverhältnisse innerhalb der Union ersichtlich - daher kam die Söder-Absage überraschend.

Ursprünglich hatte der bayerische Ministerpräsident bei dem politischen Stimmungstest in Münster zugesagt.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

Mehr zum Thema Markus Söder: