Söder macht ernst: CSU-Boss will landesweite Zugangsverbote für Ungeimpfte

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) will im Kampf gegen die galoppierenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie flächendeckende Zugangsverbote für Ungeimpfte einführen.

In Bayern könnte schon bald flächendeckend die 2G-, in bestimmten Bereichen sogar 2G-plus-Regel, gelten. So will es CSU-Chef Markus Söder (54).
In Bayern könnte schon bald flächendeckend die 2G-, in bestimmten Bereichen sogar 2G-plus-Regel, gelten. So will es CSU-Chef Markus Söder (54).  © Michael Kappeler/dpa

Einen entsprechenden Vorschlag zur landesweiten Hochstufung auf 2G - also Zugang nur für Geimpfte und Genesene, nicht mehr für negativ Getestete - werde er dem Koalitionspartner Freie Wähler unterbreiten, sagte Söder am Donnerstag in München nach einem Treffen mit Vertretern von Krankenhäusern.

Gleichzeitig solle in Clubs und Diskotheken der Standard 2G plus gelten - also Zutritt nur für Geimpfte und Genesene, die aber zusätzlich noch einen Schnelltest machen müssen.

2G flächendeckend werde auch auf Bundesebene gebraucht, sagte Söder.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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