Wer wird Kanzlerkandidat der Union? Söder sieht keinen Grund für schnelle Kür

München - CSU-Chef Markus Söder (54) sieht keinen Grund für eine überzogene Eile bei der Kür des Unions-Kanzlerkandidaten.

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern,
Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern,  © Sven Hoppe/dpa

"Es bleibt bei unserem vereinbarten Zeitpunkt – zwischen Ostern und Pfingsten", sagte der bayerische Ministerpräsident der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Von einem anderen Termin für die Entscheidung, etwa bereits im April, habe er "noch nichts" gehört. CDU-Chef Armin Laschet (60) hatte vor einigen Tagen erklärt, dass die Entscheidung auch "sehr schnell nach Ostern" fallen könne.

Offiziell hatten Söder und Laschet den Zeitpunkt der Kandidatenkür nur sehr ungenau kommuniziert, zwischen Ostern und Pfingsten. Demnach wäre auch eine Entscheidung am 23. Mai noch im Zeitplan. Ob am Ende wirklich einer der beiden Parteichefs oder gar jemand völlig anderes wird, ist völlig offen.

Weder Laschet noch Söder haben sich bisher klar zu ihren Ambitionen geäußert, beide haben aber bisher auch nicht dementiert, kein Interesse an der Kanzlerkandidatur zu haben.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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