Söder knallhart: 250 Euro Strafe bundesweit für Maskenverweigerer

München/Berlin - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53) macht sich für bundesweit schärfere Strafen bei Verstößen gegen Corona-Regeln stark. 

Mehr Kleinreden, weniger Mitmachbereitschaft bei den Bürgern. Jetzt will Markus Söder gegensteuern. (Archiv)
Mehr Kleinreden, weniger Mitmachbereitschaft bei den Bürgern. Jetzt will Markus Söder gegensteuern. (Archiv)  © Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

In mehreren Interviews forderte der CSU-Chef für Verstöße gegen die Maskenpflicht bundeseinheitliche Bußgelder von 250 Euro. In Bayern gilt dieser Regelsatz bereits.

"Es wird langsam gefährlich", sagte Söder der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Maske sei das wirksamste Mittel. 

Der "Bild am Sonntag" sagte Söder: "Wir haben fünf vor zwölf. Man darf sich die Lage nicht länger schönreden." Nötig seien rasche Maßnahmen für alle: "Frühere Sperrstunden und keine größeren Partys und Feiern für eine gewisse Zeit."

Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte der bayerische Regierungschef: "Das ständige Kleinreden der Herausforderung hat leider Wirkung. Die Geduld und die Mitmachbereitschaft der Bevölkerung sind dadurch gesunken." Corona sei genauso gefährlich wie im Frühjahr. 

"Und wenn wir jetzt nicht rasch umsteuern, kann dieselbe Entwicklung wie in Frankreich oder Spanien mit explodierenden Zahlen und nicht mehr beherrschbaren Fällen eintreten", warnte der CSU-Chef.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa-pool/dpa

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