"Es ist ein Verbrechen": MP Kretschmer ruft zum Widerstand gegen Rassismus auf

Dresden - Der heutige Sonntag, 21. März, ist der internationale Tag gegen Rassismus. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) läutete dieses Datum mit mahnenden Worten ein.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) spricht sich klar gegen Rassismus aller Art aus.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) spricht sich klar gegen Rassismus aller Art aus.  © dpa/zb/Robert Michael

Auf Twitter veröffentlichte der CDU-Politiker ein Statement dazu.

"Rassismus ist keine Meinung, es ist ein Verbrechen", begann er. Kretschmer betonte, dass man sich als Bürger unbedingt dagegen wehren müsse. Ob auf der Arbeit oder auch bei Freunden, sobald man mit rassistischen Thesen konfrontiert werde, müsse man aufstehen und sich dagegen äußern.

Der Ministerpräsident sprach sich für ein freundliches Sachsen aus. Auch in Zukunft solle man sich hier wohlfühlen. "Gerade diejenigen, die angegriffen werden, brauchen unseren Schutz", schloss er seine knapp 40-Sekunden-lange Ansage.

In Dresden laufen seit dem 15. März bis zu dem 10. April die internationalen Wochen gegen Rassismus. Zahlreiche Veranstaltungen laden zum Mitdiskutieren und Nachdenken ein.

Das Programm gibt es auf der Seite der Stadt unter dresden.de/iwgr.

Auch in Leipzig finden zahlreiche Veranstaltungen, auch hier überwiegend digital, statt.

Ministerpräsident Kretschmer ruft zu Solidarität auf

Kretschmers kurzer Beitrag sorgte auf Twitter wie üblich für kontroverse Beiträge. Anstatt den Tag als Denkanstoß zu nehmen, wurde der Ministerpräsident im Netz wieder aufs Schärfste beleidigt.

Titelfoto: dpa/zb/Robert Michael

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