Kretschmer hoffnungsvoll: Sachsen-Inzidenz unter 40, Impfung bald auch für Kinder

Leipzig/Berlin - Läuft: Die Länderchefs von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer (46) und Reiner Haseloff (67, beide CDU), sind mit dem Impffortschritt in Deutschland zufrieden.

Raus aus der Krise - Impfung sei Dank: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (47, CDU, r.) und DRK-Sachsen-Chef Rüdiger Unger (60).
Raus aus der Krise - Impfung sei Dank: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (47, CDU, r.) und DRK-Sachsen-Chef Rüdiger Unger (60).  © dpa/Jan Woitas

Die beiden traten am Donnerstag im Anschluss an den bundesdeutschen Impfgipfel in einer Online-Schalte aus Leipzig gemeinsam vor die Presse.

Zum Impfen für Kinder sagte Kretschmer: "In Sachsen wird Schule auch ohne Impfung möglich sein." Das gelte auch für andere Belange, wie das Urlaubmachen.

Mit der bundesweiten Aufhebung der Impfpriorisierung am 7. Juni sollen Kinder ab 14 Jahren in den sächsischen Impfzentren geimpft werden können, Kinder ab 12 in den Arztpraxen.

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Und zwar auf freiwilliger Basis - eine Empfehlung für die Impfung von Kindern gebe es noch nicht, betonte Kretschmer.

Laut Robert Koch-Institut sind in Sachsen aktuell genau 2.256.265 Menschen geimpft, darunter 793.047 vollständig Geimpfte (Stand: 26.5.).

Das entspricht einer Impfquote von 19,5 Prozent. Deutschlandweit sind es 47.358.842 Menschen (Impfquote: 41,2). Parallel dazu sank die Inzidenz am Donnerstag in Sachsen auf 39,4.

Außerdem wurde bekannt, dass Sachsen rund 40.000 Dosen des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer als Nachlieferung erhält. Im Freistaat war seit Ende April zu wenig Impfstoff in den Hausarztpraxen angekommen.

Titelfoto: dpa/Jan Woitas

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