Michael Kretschmer räumt Fehler in der Corona-Krise ein

Dresden - Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (45, CDU) hat Fehler bei der Bewältigung der Corona-Krise im Freistaat eingeräumt.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) würde rückblickend manches anders machen.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) würde rückblickend manches anders machen.  © Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

"Wir haben einen Fehler mit den Erfahrungen aus dem Frühjahr 2020 gemacht", sagte er in einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstag) aus Anlass des Jahrestages der ersten Corona-Infektion in Sachsen (2. März 2020).

"Damals waren die Pflegeheime geschlossen, und die Menschen haben sehr unter der Einsamkeit gelitten. Das wollten wir auf keinen Fall wiederholen", so der Regierungschef. "Nachdem klar wurde, wie bösartig das Virus in den Heimen wütet, haben wir das geändert", sagte Kretschmer.


"Aber das Betretungsverbot und die Pflicht zu Schnelltests kamen zu spät. Rückblickend würde man manches anders machen. Jetzt geht es aber vor allem darum, aus diesen Fehlern für die Zukunft zu lernen."

Titelfoto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Michael Kretschmer: