Sachsens Ministerpräsident warnt, was der Weg in einen dritten Lockdown sein könnte

Dresden - Sachsen will bei seiner neuen Corona- Schutzverordnung trotz Öffnungsmöglichkeiten sehr vorsichtig bleiben.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45) findet, dass nicht der Eindruck entstehen dürfe, dass die Corona-Krise schon vorbei sei.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45) findet, dass nicht der Eindruck entstehen dürfe, dass die Corona-Krise schon vorbei sei.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) machte am Donnerstag kein Hehl aus seiner Ansicht, dass ihm die geplante Öffnung in Deutschland zu schnell und zu weit geht.

Das sei aber nicht die Auffassung aller seiner Amtskollegen, sagte er. Es komme jetzt auf die Zwischentöne an.

Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, die Krise sei vorbei und Corona sei nicht mehr gefährlich. Denn das sei der Weg in einen dritten Lockdown.

Nach einer morgendlichen Kabinettssitzung stellte die Regierung am Mittag Eckpunkte der neuen Verordnung vor.

Sie soll am Freitag beschlossen werden. Grundsätzlich möchte Sachsen den am Mittwoch von Bund und Ländern vereinbarten Regelungen folgen.

Die Ausgangssperre und 15-Kilometer-Regel sollen entfallen. Allerdings ist bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 eine Hotspots-Regel geplant.

Ab 10. März sollen Förderschulen öffnen - mit festen Klassen und Gruppen. Ab 15. März sollen Schüler, die bisher noch nicht wieder am Schulbetrieb teilnehmen durften, Zugang zu einem Wechselunterricht erhalten.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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