Voerst kein kompletter Lockdown in Sachsen: Wellenbrecher dauert wohl über Weihnachten an

Dresden - Sachsens MP Michael Kretschmer (46, CDU) hat die in der Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten vereinbarte Beschränkung auf 15.000 Zuschauer bei Fußballspielen kritisiert.

Sachsens MP Michael Kretschmer (46, CDU).
Sachsens MP Michael Kretschmer (46, CDU).  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

In Sachsen soll es bei Geisterspielen bleiben. Auch sonst stehen die Vorzeichen auf Verlängerung der Maßnahmen aus der aktuellen Notverordnung - nicht auf Lockdown. Dazu hatte der Ministerpräsident aufgrund der dramatischen Corona-Lage jedoch bundesweit angeregt.

Das schließt Verschärfungen nicht aus. Inwiefern sie nötig sein werden, müsse im Laufe der kommenden Woche entschieden werden, so Kretschmer.

Der Sächsische Landtag wird am Montag zunächst die pandemische Lage für den Freistaat feststellen. Das sei die Voraussetzung für alle weiteren Maßnahmen im Zusammenhang mit dem neuen bundesweiten Infektionsschutzgesetz.

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Von Lockdown war in seinem knapp dreiviertelstündigen Statement nach der Schalte nicht die Rede.

Dafür von einer Fortführung der aktuellen Maßnahmen wohl auch über Weihnachten hinaus. Auch von einem Knallerverbot zu Silvester, weiteren Kontaktbeschränkungen und einer möglichen Maskenpflicht in den Schulen für alle Klassenstufen.

"Wir müssen deutlich nach unten kommen", sagte Kretschmer mit Blick auf die Infektionszahlen. Erleichterungen, wie die Eröffnung von Fitnessstudios und Sportstätten, stellte er erst für Inzidenzen im mittleren dreistelligen Bereich in Aussicht.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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