NRW-Innenminister Reul berichtet von Corona und Homeoffice-Erfahrungen

Düsseldorf - Eine Woche, nachdem er selbst positiv auf Corona getestet worden war, hat sich Innenminister Herbert Reul (68, CDU) in einer E-Mail an alle Mitarbeiter gewandt.

Der NRW-Innenminister Herbert Reul (68, CDU) muss aktuell von zu Hause arbeiten.
Der NRW-Innenminister Herbert Reul (68, CDU) muss aktuell von zu Hause arbeiten.  © Henning Kaiser/dpa

Demnach seien außer ihm "aktuell noch zehn weitere Kolleginnen und Kollegen aus meinem Ministerbüro und meinem Personenschutzkommando infiziert", so Reul in dem Schreiben vom Montag, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

"Mir persönlich geht es − den Umständen entsprechend − einigermaßen gut", schreibt Reul in der Email: "Ich habe zwar nach wie vor mit grippeähnlichen Symptomen zu kämpfen, komme aber ganz gut zurecht."

Seine "größte Sorge" gelte den ebenfalls infizierten Personen.

In der Quarantäne habe er sich gut eingerichtet.

"Inzwischen habe ich unseren Wohnzimmertisch zum Schreibtisch umfunktioniert und führe von dort aus meine Amtsgeschäfte."

Es sei "vielleicht gar nicht so schlecht, dass ich auf diese Weise auch einmal die Widrigkeiten kennenlerne, mit denen viele von Ihnen tagtäglich im Home Office zu kämpfen haben", so Reul.

Der NRW-Innenminister wurde vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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