"Getan, was man tun kann": So reagiert Scholz auf drohende Energieknappheit

Elmau - Bundeskanzler Olaf Scholz (64) sieht die Vorbereitungen für eine Energieknappheit im Herbst im Plan.

Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) wollte sich nicht zu Spartipps hinreißen lassen.
Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD) wollte sich nicht zu Spartipps hinreißen lassen.  © Michael Kappeler/dpa

"Ich sage, wir haben genau das getan, was man tun kann, und werden noch viele weitere Maßnahmen ergreifen, um uns auf eine sehr schwierige Situation vorzubereiten", sagte der SPD-Politiker am Dienstag nach Abschluss des dreitägigen G7-Gipfels der ARD.

Er nannte unter anderem die Pflicht, die Gasspeicher vor dem Winter zu füllen, den Bau von Flüssiggasterminals und Pipelines an der Küste und die Rückkehr zu Kohlekraft.

Die Frage, ob er für den Winter warme Wohnungen in Deutschland garantiere, ließ Scholz offen.

Wo bleibt Hilberts 10-Punkte-Sofortprogramm? Ungeduld im Stadtrat wächst
Dirk Hilbert Wo bleibt Hilberts 10-Punkte-Sofortprogramm? Ungeduld im Stadtrat wächst

Auf die Frage, ob er Energiespartipps wie kürzeres Duschen oder eine geringere Raumtemperatur habe, sagte der Kanzler nur: "Nö".

Er fügte hinzu: "Wir werden uns alle mit diesen Fragen beschäftigen müssen, wenn es so ist, dass wir ein Problem haben, dass nicht genug Energie zur Verfügung steht. Gegenwärtig haben wir genug, das gehört ja auch dazu."

Scholz hatte den Gipfel der führenden demokratischen Wirtschaftsmächte auf Schloss Elmau in Bayern seit Sonntag geleitet.

Vereinbart wurden unter anderem die weitere Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg, die Vorbereitung weiterer Sanktionen gegen Russland, Hilfen gegen die Hungerkrise und Anstrengungen gegen den Klimawandel.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

Mehr zum Thema Olaf Scholz: