Olaf Scholz bricht zu seiner ersten Afrika-Reise auf: Dieses Land macht den Anfang

Berlin - Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD) bricht am heutigen Sonntag zu seiner ersten Afrika-Reise seit seinem Amtsantritt vor knapp einem halben Jahr auf.

Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD) reist nach Westafrika.
Bundeskanzler Olaf Scholz (63, SPD) reist nach Westafrika.  © Moritz Frankenberg/dpa

Erste Station wird der Senegal sein. Das westafrikanische Land hat derzeit den Vorsitz in der Afrikanischen Union.

Außer einem Gespräch mit Präsident Macky Sall wird der Kanzler dort Wirtschaftsvertreter treffen und ein Solarkraftwerk besuchen. Weitere Stationen seiner dreitägigen Reise sind der Niger und Südafrika.

Südafrika und der Senegal werden im Juni Gastländer beim G7-Gipfel auf dem bayerischen Schloss Elmau sein. Im westafrikanischen Niger wird Scholz am Montag erstmals im Ausland stationierte Bundeswehrsoldaten besuchen.

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Auf dem Stützpunkt Tillia mitten in der Wüste bilden Kampfschwimmer der Bundeswehr nigrische Spezialkräfte aus.

Scholz wird von einer Wirtschaftsdelegation mit Verbandsvertretern und Unternehmern begleitet. Zu den Themen der Reise werden auch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Afrika gehören.

Filao-Bäume sollen die Küstenerosion entlang des Atlantiks am Dorf Lompoul in der Nähe von Kebemer aufhalten. Im Senegal entsteht ein Teil der Großen Grünen Mauer gegen die drohende Wüstenausbreitung.
Filao-Bäume sollen die Küstenerosion entlang des Atlantiks am Dorf Lompoul in der Nähe von Kebemer aufhalten. Im Senegal entsteht ein Teil der Großen Grünen Mauer gegen die drohende Wüstenausbreitung.  © Leo Correa/AP/dpa

Der Kontinent ist unter anderem von den im Zuge des Ukraine-Kriegs drastisch steigenden Getreidepreisen betroffen, die eine Ernährungskrise ausgelöst haben.

Weitere Themen werden Klimaschutz, Energieversorgung, Stärkung der Demokratie und die Pandemiebekämpfung sein.

Titelfoto: Moritz Frankenberg/dpa, Leo Correa/AP/dpa

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