Kretschmann lobt Daimler für forschere Elektrostrategie

Stuttgart - Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (73, Grüne) hat den vom Autobauer Daimler angestrebten forscheren Ausbau der Elektromobilität und den mittelfristigen Abschied vom Verbrennungsmotor im Pkw-Sektor gelobt.

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann begrüßt, dass Daimler bis Ende des Jahrzehnts vollelektrisch sein will.
Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann begrüßt, dass Daimler bis Ende des Jahrzehnts vollelektrisch sein will.  © DPA / Sebastian Gollnow

Mit dem Ziel einer emissionsfreien Mobilität gehe Daimlers Pkw-Tochter Mercedes-Benz "mutig und entschlossen" voran, hieß es in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Stellungnahme Kretschmanns.

"Ich begrüße, dass Mercedes noch schneller als bisher geplant die Elektromobilität vorantreiben wird und noch vor Ende des Jahrzehnts vollelektrisch sein will, wo immer die Marktbedingungen es zulassen."

Daimler hatte am Donnerstag deutlich ambitioniertere Ziele für den Durchbruch der eigenen Pkw-E-Flotte bekannt gegeben. Zudem kündigte der Konzern bei einem Investorentag für seine Pkw-Stammmarke Mercedes-Benz im Kern auch den baldigen Abschied vom Verbrennungsmotor an. Man bereite sich vor, bis zum Ende des Jahrzehnts "vollelektrisch zu werden", hieß es.

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Obendrein gab Daimler überraschend den geplanten Bau von weltweit acht Gigafabriken zur Produktion von Batteriezellen - sozusagen dem Herzstück von Batterien - bekannt. Das ist eine Abkehr von bisherigen Plänen, eigentlich wollte der Konzern in diesem Segment nicht selbst tätig werden, sondern auf Zulieferer setzen und dadurch auch Geld sparen. Kretschmann äußerte, er halte die jetzige Entscheidung für "den richtigen Schritt".

Denn: "Das bedeutet neue Chancen auf Wertschöpfung und stärkt gleichzeitig unsere Unabhängigkeit."

Titelfoto: DPA / Sebastian Gollnow

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