"2.381 Liter Desinfektionsmittel": Die Hamburger Bundestagswahl in Zahlen, eine etwas andere Analyse

Hamburg - Bei der Bundestagswahl sind in Hamburg exakt 1.298.859 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt.

Der Druck der Stimmzettel hat 60 Stunden gedauert – hierfür wurden 27.000 Kilogramm Papier verbraucht. (Symbolbild)
Der Druck der Stimmzettel hat 60 Stunden gedauert – hierfür wurden 27.000 Kilogramm Papier verbraucht. (Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa

Es gibt sechs Wahlkreise, in denen sich laut Landeswahlleitung insgesamt 72 Kandidatinnen und Kandidaten um ein Direktmandat bewerben.

22 Parteien stellen sich mit einer Landesliste zur Wahl auf.

Die größte Altersgruppe stellen bei der Wahl die über 70-Jährigen, von denen es 239.764 Wahlberechtigte gibt. Rund 60.000 junge Hamburgerinnen und Hamburger dürfen zum ersten Mal wählen.

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34 Wahlberechtigte feiern am Wahltag ihren 18. Geburtstag.

Der größte Wahlbezirk ist Wandsbek mit 312.319 Wahlberechtigten. Im kleinsten Wahlbezirk auf der Insel Neuwerk leben 18 Wahlberechtigte. Eines der wohl kuriosesten Wahllokale befindet sich in der Windmühle Johanna in Wilhelmsburg, zwei weitere sind in Waschhäusern untergebracht.

16 Seeleute haben sich über ihre Reederei zur Wahl anmelden lassen.

Eine Wahlbenachrichtigung wiegt 17 Gramm. Der Druck der Stimmzettel hat 60 Stunden gedauert – hierfür wurden 27.000 Kilogramm Papier verbraucht.

Es wurden 48.800 blaue und 2720 rote Kugelschreiber für die Wahl bestellt. Nach Möglichkeit sollten die Wählerinnen und Wähler jedoch eigene Kugelschreiber mitbringen – zum besseren Infektionsschutz, sagte der Landeswahlleiter Oliver Rudolf.

Zusätzlich gibt es 2381 Liter Desinfektionsmittel.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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