Bundestagswahl 2021: Der Wahl-O-Mat hilft bei Deiner Entscheidung

Dresden - Am 26. September wird gewählt - der Bundestag muss sich komplett neu aufstellen. Doch welche Parteien haben ähnliche Ansichten wie Du? Der Wahl-O-Mat hilft beim Herausfinden.

Der Wahl-O-Mat hilft beim Herausfinden, mit welcher Partei man die größte Übereinstimmung hat und zeigt auf, wie das Ergebnis zustande kommt.
Der Wahl-O-Mat hilft beim Herausfinden, mit welcher Partei man die größte Übereinstimmung hat und zeigt auf, wie das Ergebnis zustande kommt.  © dpa/Peter Kneffel

Anhand eines Frage-Antwort-Spiels zeigt Dir das Online-Tool seit dem heutigen Donnerstag, welche Partei am ehesten mit Deinen Ansichten übereinstimmt. Falsche Antworten gibt es nicht, verlieren kann man deshalb nicht. Man braucht also keine falsche Scheu zu haben.

Die Bundeszentrale für politische Bildung rief den Wahl-O-Mat 2002 ins Leben. Seitdem wurde er immer wieder zu Landtags-, Bundestags- und Europawahlen aktualisiert.

In diesem Jahr werden 38 Fragen gestellt. Jede zur Bundestagswahl stehende Partei hat sie schon beantwortet. Und jetzt bist Du dran.

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Die Antwortmöglichkeiten sind dabei so einfach wie verständlich: "stimme zu", "stimme nicht zu" und "neutral" stehen jeweils zur Auswahl. Themen, die Dir besonders wichtig sind, können als "wichtig" markiert werden. Einzelne Fragen können auch übersprungen werden.

Am Ende des Mini-Fragebogens erfährt man, welche Partei am ehesten mit einem übereinstimmt. Auch kann man sich die Antworten im Detail ansehen und mit anderen Parteien vergleichen.

Hier geht's zum Wahl-O-Mat!

So kommen die Fragen in den Wahl-O-Mat

Nachdem die Fragen beantwortet wurden, kann man seine Standpunkte mit denen der Parteien vergleichen.
Nachdem die Fragen beantwortet wurden, kann man seine Standpunkte mit denen der Parteien vergleichen.  © dpa/Bernd Weissbrod

Die Fragen, die letztlich in dem Wahl-O-Mat den Parteien und Wählern gestellt werden, kommen von 15 Erst- und jungen Wählern (18 bis 26 Jahre), die gemeinsam mit 15 Wissenschaftlern daran gearbeitet haben.

Insgesamt 80 Thesen wurden anfangs erarbeitet. Als diese feststanden, bekamen die Parteien die Möglichkeit, sie nach dem Schema "stimme zu", "stimme nicht zu" und "neutral" zu beantworten sowie ausführliche Begründungen abzugeben.

In einer zweiten Runde wählten die 30 Verantwortlichen schließlich jene 38 Fragen aus, die der Wahl-O-Mat nun stellt. Danach wurden die Antworten in das Computerprogramm hinter dem Online-Tool übertragen.

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Anschließend sind schon die Wähler dran und dürfen die Fragen ebenfalls beantworten.

So wird das Ergebnis berechnet

Nach Beantwortung der 38 Fragen wird die Übereinstimmung mit allen zur Wahl antretenden Parteien übersichtlich angezeigt.
Nach Beantwortung der 38 Fragen wird die Übereinstimmung mit allen zur Wahl antretenden Parteien übersichtlich angezeigt.  © PR/bpb/BILDKRAFTWERK/Zöhre Kurc

Nach der Beantwortung der Fragen gibt der Wahl-O-Mat die Übereinstimmung mit den Parteien an. Grundlage ist eine aufwendige Punktvergabe, die im Hintergrund abläuft.

Der Wahl-O-Mat ordnet jeder Partei zwei Punkte zu, die dieselben Ansichten wie der Wähler vertritt. Haben beide Seiten gegensätzliche Ansichten, gibt es keine Punkte für die betreffende Frage. Wenn bei einer Frage nur eine Annäherung besteht, also der Wähler oder die Partei etwa mit "neutral" antwortete, wird dafür ein Punkt vergeben.

Für jede aus Nutzersicht "wichtige These" wird das Ergebnis dieser Antwort doppelt gewertet. Wird eine Frage übersprungen, fließt sie nicht ins Endergebnis ein.

Anschließend werden die Punkte ins Verhältnis gesetzt und in Prozente umgerechnet. Am Ende steht die Übersicht in absteigender Übereinstimmung fest.

Die Nutzer können sich nun alle Positionen der Parteien durchlesen und das Ergebnis im Detail begutachten.

Titelfoto: dpa/Peter Kneffel

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