Bundestagswahl: Grüne verlieren in Umfrage, CSU gewinnt leicht

München - Die CSU hat sich laut einer neuen Umfrage zur Bundestagswahl in Bayern bei 35 Prozent stabilisiert.

Während die Grünen an Zustimmung einbüßen, hat die CSU leicht dazu gewonnen. (Symbolbild)
Während die Grünen an Zustimmung einbüßen, hat die CSU leicht dazu gewonnen. (Symbolbild)  © Bildmontage: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa, Daniel Karmann/dpa

Dies ist das Ergebnis im "Wählercheck" der Sendung "17.30 Sat.1 Bayern". Im Juni hatten die Christsozialen bei der Erhebung 34 Prozent.

Die Grünen hingegen haben erneut Zustimmung eingebüßt. Falls am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen sie im Freistaat demnach nur noch auf 20 Prozent (minus zwei Punkte).

Danach folgten in der Telefonumfrage von rund 1000 Menschen des Instituts GMS die FDP mit 12 Prozent sowie SPD und AfD mit je 9 Prozent, die Freien Wähler (FW) kamen auf 7 Prozent.

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Angesichts der Überflutungen im Westen der Bundesrepublik äußerten die Befragten ihre Unzufriedenheit mit dem Katastrophenschutz. Auf die Frage, ob der Katastrophenschutz bei der Flutkatastrophe teilweise versagt hat, sagen 70 Prozent ja, 27 Prozent glauben das nicht.

Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40) konnte trotz der Diskussionen um einen besseren Klimaschutz nicht profitieren, ihre Zustimmung bei der Frage "Wenn Sie persönlich darüber entscheiden könnten, wer wäre Ihnen dann als Kanzler/in am liebsten?" fiel auf 14 Prozent (minus fünf Punkte).

Unions-Spitzenkandidat Armin Laschet (CDU, 60) liegt mit 28 Prozent Zustimmung an der Spitze, SPD-Mann Olaf Scholz (63) kommt mit 24 Prozent dahinter.

Mehr als jeder Zweite will, dass Aiwanger seine Impfskepsis öffentlich erklärt

Von dem impfskeptischen bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW, 50) erwartet die Mehrheit der befragten Menschen eine Erklärung dafür, warum er sich nicht impfen lässt. 55 Prozent sagten, "Aiwanger sollte sich dafür öffentlich rechtfertigen".

Hingegen sehen 40 Prozent dies als seine "Privatsache, für die er sich nicht öffentlich rechtfertigen muss".

Titelfoto: Bildmontage: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa, Daniel Karmann/dpa

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