Coronaschutz: Maskenpflicht in Wahllokalen, Rauswurf möglich

Düsseldorf - Bei der kommenden Bundestagswahl wird in den Wahllokalen in Nordrhein-Westfalen Maskenpflicht gelten.

Die neue Coronaschutz-Verordnung, die seit dem Wochenende gilt, sieht das Tragen einer medizinischen Maske in den Zugängen und Räumen der Wahllokale vor.
Die neue Coronaschutz-Verordnung, die seit dem Wochenende gilt, sieht das Tragen einer medizinischen Maske in den Zugängen und Räumen der Wahllokale vor.  © picture alliance / dpa

Die neue Coronaschutz-Verordnung, die seit dem Wochenende gilt, sieht das Tragen einer medizinischen Maske in den Zugängen und Räumen vor.

Auch die Wahlvorstände müssen - wenn sie nicht zum Beispiel hinter einer Plexiglasscheibe sitzen - Maske tragen.

Die neue Schutzverordnung beschäftigt sich auch mit Maskenverweigerern, denen man das Wahlrecht nicht einfach absprechen kann. Ihnen soll vor Ort die Möglichkeit zur Stimmabgabe ermöglicht werden, ohne dass andere Personen gefährdet werden.

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Genauer wird die Verordnung nicht. Vorstellbar wäre, dass ein Wahllokal bis auf die Vorstände geräumt wird.

Ist die Stimmabgabe unter solchen Umständen absolut nicht möglich, kann ein Maskenverweigerer laut dem neuen Regelwerk aus dem Wahllokal geworfen werden.

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