"Alle gegen CSU und CDU": Andreas Scheuer befürchtet schwere Bundestagswahl 2021

Abensberg - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) rechnet bei der Bundestagswahl in einem Jahr mit einem extrem schweren Wahlkampf für die Union. 

Andreas Scheuer (45, CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, trinkt aus einer Maß Bier beim virtuellen politischen Frühschoppen Gillamoos in einer Festhalle.
Andreas Scheuer (45, CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, trinkt aus einer Maß Bier beim virtuellen politischen Frühschoppen Gillamoos in einer Festhalle.  © Sven Hoppe/dpa

"2021 die Bundestagswahl wird eine Wahl mit der Losung alle gegen CSU und CDU", sagte er am Montag in seiner Rede auf dem nur im Internet übertragenen politischen Gillamoos im niederbayerischen Abensberg

Die FDP entferne sich vom bürgerlichen Lager, Grüne, SPD und Linke würden von einem Bündnis ohne die Union träumen. 

Zwar stünden CDU und CSU in den Umfragen derzeit gut dar, aber "bis zur Wahl ist es noch ein Jahr hin", betonte er. Das sei eine lange Zeit, da könne viel passieren.

Im April war das Volksfest Gillamoos in Abensberg wegen der Pandemie abgesagt worden. 

Das immer Anfang September stattfindende Volksfest mit rund 700-jähriger Tradition im Landkreis Kelheim ist dafür überregional bekannt, dass am letzten Festtag in den verschiedenen Bierzelten Spitzenpolitiker bei zeitgleichen Kundgebungen auftreten. 

Das Gillamoos ist eines der größten und ältesten Volksfeste Niederbayerns und bietet traditionell einen politischen Schlagabtausch der Parteien. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Volksfest in diesem Jahr abgesagt, aber CSU und Freie Wähler wollen ihre Bierzeltreden per Internet streamen.
Das Gillamoos ist eines der größten und ältesten Volksfeste Niederbayerns und bietet traditionell einen politischen Schlagabtausch der Parteien. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Volksfest in diesem Jahr abgesagt, aber CSU und Freie Wähler wollen ihre Bierzeltreden per Internet streamen.  © Sven Hoppe/dpa

Nur CSU und Freie Wähler hatten sich daher entschieden, zumindest im Internet ihre Reden zu übertragen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa, Sven Hoppe/dpa 

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