Partei von Ex-Porsche-Betriebsratchef Hück zur Bundestagswahl anerkannt

Von Marco Krefting und Ulrich Steinkohl

Berlin/Stuttgart - Menschen in Baden-Württemberg können ihr Kreuz bei der Bundestagswahl auch für die Klimaliste Baden-Württemberg oder Uwe Hücks (59) Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel machen.

Ex-Porsche-Betriebsratchef Uwe Hück (59) tritt bei der Bundestagswahl am 26. September mit seiner Partei "Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel" an.
Ex-Porsche-Betriebsratchef Uwe Hück (59) tritt bei der Bundestagswahl am 26. September mit seiner Partei "Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel" an.  © Uli Deck/dpa

Der Bundeswahlausschuss erkannte beide am Freitag als Parteien zur Wahl am 26. September an.

Der Ex-Porsche Betriebsratchef Hück will mit seiner Partei in den Bundestag, um ein "Weiter so" in der Politik zu beenden.

"Wenn wir in den Bundestag gewählt werden, werden wir für Wandel und Fortschritt kämpfen. Wenn wir da Mehrheiten bilden können, machen wir das", sagte der 59-Jährige Anfang Juni der Deutschen Presse-Agentur.

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87 Gruppierungen hatten dem Bundeswahlleiter angezeigt, dass sie an der Bundestagswahl teilnehmen wollen.

Der Ausschuss prüfte nun an zwei Tagen, ob sie die Voraussetzungen zur Anerkennung als Parteien nach den gesetzlichen Vorgaben erfüllen.

Mehrere Parteien und Gruppierungen lehnte er ab, beispielsweise die Republikaner und die "Jesusparty - Partei des Evangeliums".

"Die Urbane. Eine HipHop Partei" wurde hingegen ebenfalls anerkannt.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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