SPD laut Umfragen weiter auf Erfolgswelle: Scholz enteilt der Union! Baerbock büßt ein

Berlin - Vor der Bundestagswahl in zwei Wochen hat die SPD ihren Vorsprung in einer Insa-Umfrage weiter ausgebaut und liegt nun sechs Prozentpunkte vor der Union.

Der neue Kanzler? Olaf Scholz (63, SPD, M) scheint seinen erfolgreichen Sprint bis zum Ende fortzusetzen.
Der neue Kanzler? Olaf Scholz (63, SPD, M) scheint seinen erfolgreichen Sprint bis zum Ende fortzusetzen.  © Joachim Ackermann/dpa

Die Sozialdemokraten mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (63) gewinnen im "Sonntagstrend" für die "Bild am Sonntag" gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kommen auf 26 Prozent.

Die Union mit Kanzlerkandidat Armin Laschet (60, CDU) liegt unverändert bei 20 Prozent.

Die Grünen folgen mit deutlichem Abstand, die Partei von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40) büßt einen Punkt ein und landet bei 15 Prozent.

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Damit liegt sie nur noch zwei Punkte vor der FDP, die bei 13 Prozent bleibt. Jeweils um einen Punkt nach unten geht es für die AfD mit 11 Prozent und Die Linke mit 6 Prozent. Die sonstigen Parteien kommen gemeinsam auf 9 Prozent.

Mit diesen Ergebnissen gäbe es dem Bericht zufolge Mehrheiten für eine große Koalition, eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP, ein rot-grün-rotes Bündnis sowie für eine Jamaika-Koalition aus Union, Grünen und FDP.

Armin Laschet kann zumindest bei der Kanzlerfrage dazu gewinnen - doch reicht das?

Annalena Baerbock (40), Kanzlerkandidatin der Grünen, bei einer Wahlkampfveranstaltung. Sie spürt den Atem von Christian Lindners (42) FDP immer deutlicher.
Annalena Baerbock (40), Kanzlerkandidatin der Grünen, bei einer Wahlkampfveranstaltung. Sie spürt den Atem von Christian Lindners (42) FDP immer deutlicher.  © Angelika Warmuth/dpa

Auch Umfragen anderer Institute hatten die SPD zuletzt klar vor der Union gesehen. Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet.

Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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Leicht dazu gewinnen kann Laschet in der Kanzlerfrage - er liegt aber weiter deutlich hinter Scholz und knapp hinter Baerbock.

Bei einer Direktwahl würden ihn der Insa-Umfrage zufolge 13 Prozent zum Kanzler wählen, drei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Baerbock käme auf 14 Prozent (plus ein Punkt), Scholz auf 31 Prozent (minus ein Punkt). 33 Prozent geben an, keinen der drei wählen zu wollen.

Titelfoto: Joachim Ackermann/dpa, Angelika Warmuth/dpa

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