Umfrage-Schock in Bayern: CSU rutscht unter 30-Prozent-Marke!

München - Die CSU ist laut einer Umfrage zur Bundestagswahl mittlerweile unter die 30-Prozent-Marke gestürzt.

Damit dürfte Markus Söder (54, CSU) wohl kaum zufrieden sein: Seine Partei ist laut einer Umfrage unter die 30-Prozent-Marke gestürzt.
Damit dürfte Markus Söder (54, CSU) wohl kaum zufrieden sein: Seine Partei ist laut einer Umfrage unter die 30-Prozent-Marke gestürzt.  © Armin Weigel/dpa

Laut dem jüngsten "Wählercheck" der Sendung "17:30 Sat.1 Bayern" sagten nur noch 29 Prozent der Befragten im Freistaat, dass sie bei der Bundestagswahl die Christsozialen wählen würden.

Bei der vorangegangenen Erhebung im Juli dieses Jahres kam die CSU hier noch auf 35 Prozent.

Die Grünen liegen nach der aktuellen Umfrage bei 18 Prozent im Freistaat (Juli: 20 Prozent), die SPD verbesserte sich von 9 auf 15 Prozent. Die FDP kam auf 13 Prozent (Juli: 12 Prozent), die AfD auf 10 Prozent (Juli: 9 Prozent). Die Freien Wähler verloren leicht und kamen im Freistaat auf noch 6 Prozent.

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Die Verantwortlichen der Umfrage betonen aber, dass es sich um keine Wahlprognose handele. Es sei nur eine Momentaufnahme. Jeder zweite Wähler und jede zweite Wählerin sei noch unentschlossen.

Auch bei der Kandidatenfrage konnte SPD-Mann Olaf Scholz (63) Boden gutmachen und liegt nun in Front.

Auf die Frage "Wenn Sie persönlich ganz alleine darüber entscheiden könnten, wer wäre Ihnen dann als Bundeskanzler beziehungsweise Bundeskanzlerin persönlich am liebsten?" nannten 37 Prozent den Bundesfinanzminister (plus 13 Punkte).

Unions-Spitzenkandidat Armin Laschet (60, CDU) fiel mit lediglich noch 22 Prozent (minus 6 Punkte) auf den zweiten Platz, Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40) blieb unverändert bei 14 Prozent und somit auf Platz drei.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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