Viele Wähler sind noch unentschlossen: Daran liegt's!

Berlin - Viele Wahlberechtigte wissen auch zwölf Tage vor der Bundestagswahl noch nicht, für wen sie abstimmen sollen.

Durch die Möglichkeit der Briefwahl wird auch in der Corona-Pandemie von einer hohen Wahlbeteiligung ausgegangen.
Durch die Möglichkeit der Briefwahl wird auch in der Corona-Pandemie von einer hohen Wahlbeteiligung ausgegangen.  © dpa/Sebastian Kahnert

Dies zeigt eine repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die zwischen dem 1. und 7. September 1258 Menschen befragt wurden.

Demnach wissen erst 60 Prozent der zur Wahl entschlossenen Befragten, wen sie unterstützen werden. Vor vier Jahren lag dieser Wert bei 65 Prozent, 2013 sogar bei 76 Prozent.

Als wichtigsten Grund für ihre Unentschlossenheit nennen 63 Prozent der Befragten die Spitzenkandidaten, die allesamt nicht überzeugend wirkten.

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Auch über die Parteien hat das Wahlvolk demnach eine insgesamt negative Meinung. 56 Prozent der Befragten sagen, alle Parteien gäben zurzeit kein gutes Bild ab.

Insgesamt wird trotz der Corona-Pandemie dank der Briefwahl eine hohe Beteiligung erwartet: 87 Prozent der Wahlberechtigten haben der Umfrage zufolge vor zu wählen, 72 Prozent wollen sich ganz sicher beteiligen.

Wie die letzten Umfragen ausfielen und welcher Kandidierende momentan am ehesten in der Gunst der Wähler liegt, erfahrt Ihr im BundesTAG24-Artikel.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert

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