ZDF-Politbarometer: Union nach Landtagswahl auf dem Vormarsch

Mainz - Wie steht es vor der Bundestagswahl im September? Nach der für sie erfolgreichen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, bei der die CDU klar stärkste Partei wurde, kann die Union auch bundesweit zulegen. Dagegen verlieren die Grünen deutlich.

Spitzenkandidat Armin Laschet (60, CDU) und die Union haben nach den jüngsten Umfragewerten gut schmunzeln.
Spitzenkandidat Armin Laschet (60, CDU) und die Union haben nach den jüngsten Umfragewerten gut schmunzeln.  © dpa/Michael Kappeler

In einer repräsentativen Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-Politbarometer würden zurzeit 28 Prozent für CDU/CSU stimmen. Das wäre nach dem Rekordtief in der Umfrage zuvor immerhin ein Plus von 4 Prozent.

Die Grünen würden demnach als zweitstärkste Kraft nur noch 22 Prozent erreichen (minus 3). Es folgen die SPD mit 15 Prozent (plus 1), die AfD mit 11 Prozent (unverändert) und die FDP mit 10 Prozent (minus 1).

Die Linke bliebe bei 7 Prozent und die Freien Wähler bei 3 Prozent. Alle anderen Parteien würden zusammen 4 Prozent (minus 1) erreichen.

Bei diesem Ergebnis hätte eine Koalition aus Union und Grünen eine klare Mehrheit. Ganz knapp reichen würde es auch für ein Bündnis aus Grünen, SPD und FDP.

Grün-Rot-Rot sowie eine Fortführung der Regierung aus Union und SPD wären so nicht möglich.

So würde das Ergebnis laut dem ZDF-Politbarometer aussehen, wären am kommenden Wochenende Bundestagswahlen.
So würde das Ergebnis laut dem ZDF-Politbarometer aussehen, wären am kommenden Wochenende Bundestagswahlen.  © ZDF

Annalena Baerbock verliert auch im direkten Duell mit Armin Laschet und Olaf Scholz an Zustimmung

Auch auf die Frage, wen man lieber im Amt des Bundeskanzlers sehen würde, verlor die grüne Spitzenkandidatin Annalena Baerbock (40) klar gegen die Konkurrenz von Union und SPD.

Laut der letzten Umfrage vor drei Wochen lagen die Spitzenkandidaten zuletzt noch sehr nah beisammen.

Bei der Gegenüberstellung mit Armin Laschet (60, CDU) erhielt Baerbock jetzt nur noch 31 zu 59 Prozent. Im Duell mit SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz (62, SPD) unterlag sie mit 32 zu 58 Prozent.

Knapp ist das Rennen zwischen Scholz und Laschet. Bei der direkten Gegenüberstellung der beiden Kanzlerkandidaten müsste sich zurzeit Scholz knapp mit 43 zu 46 Prozent gegen Laschet geschlagen geben (Rest zu 100 Prozent antwortete jeweils mit 'weiß nicht').

Titelfoto: Bild-Montage: dpa/Michael Kappeler, ZDF

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