Kommunalwahlen in Niedersachsen: Die vorläufigen amtlichen Endergebnisse

Hannover - Die CDU ist bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen in den kreisfreien Städten und in den Landkreisen sowie in der Region Hannover stärkste Kraft geblieben.

Stephan Weil (62, SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, gibt in einem Wahllokal seine Stimme für die Kommunalwahlen in Niedersachsen ab.
Stephan Weil (62, SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, gibt in einem Wahllokal seine Stimme für die Kommunalwahlen in Niedersachsen ab.  © Moritz Frankenberg/dpa

Sie lag nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis vom Montagmorgen mit 31,7 Prozent vor der SPD (30), den Grünen (15,9), der FDP (6,5), AfD (4,6) und der Linken (2,8), wie das Landesamt für Statistik mitteilte.

Rund 6,5 Millionen Menschen waren aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben.

Die Wählerinnen und Wähler entschieden über die künftige Zusammensetzung der Kommunalparlamente, also der Räte in Städten, Gemeinden und Kreisen. Die Ergebnisse der Gemeindewahlen lagen am Montagmorgen zunächst noch nicht vor. Gleichzeitig wurden an vielen Orten auch Landräte und Bürgermeister gewählt.

Bei einigen Direktwahlen der Bürgermeister und Landräte gab es noch keine eindeutige Entscheidung, und es kommt in den betroffenen Kommunen zu einer Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen. Diese finden am 26. September statt, dem Tag der Bundestagswahl.

CDU stärkste kommunale Kraft in Niedersachsen

Seit rund 40 Jahren ist die CDU stärkste kommunale Kraft in Niedersachsen. Bei den Kommunalwahlen vor fünf Jahren holten die Christdemokraten in den Landkreisen und kreisfreien Städten 34,3 Prozent der Stimmen und lagen damit vor der SPD (31,2), den Grünen (10,9), der AfD (7,9), der FDP (4,8) und den Linken (3,3).

Das zunächst mitgeteilte vorläufige amtliche Ergebnis wich davon bei zwei Parteien leicht ab: Für die CDU waren zunächst 34,4 Prozent, für die AfD 7,8 Prozent angegeben. Vor dieser Wahl hatten SPD und CDU erklärt, stärkste Kraft werden zu wollen.

Titelfoto: Moritz Frankenberg/dpa

Mehr zum Thema Kommunalwahl: