Unterirdische Wahlbeteiligung bei NRW-Wahl und große regionale Unterschiede

Düsseldorf - Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai 2022 haben nur 55,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

Nur 55,5 Prozent der Wahlberechtigten gaben bei der NRW-Landtagswahl ihre Stimme ab. Das waren satte zehn Prozent weniger als noch fünf Jahre zuvor.
Nur 55,5 Prozent der Wahlberechtigten gaben bei der NRW-Landtagswahl ihre Stimme ab. Das waren satte zehn Prozent weniger als noch fünf Jahre zuvor.  © Oliver Berg/dpa

Das waren fast zehn Prozentpunkte weniger als fünf Jahre zuvor (2017: 65,2 Prozent), wie das Statistische Landesamt (IT.NRW) nach Auswertung aller Daten zur Wahl am Montagmorgen mitteilte.

Dabei gab es laut IT.NRW regional starke Unterschiede. Die anteilig wenigsten Wahlberechtigten gingen mit 43,9 Prozent im sauerländischen Werdohl (Märkischer Kreis) an die Wahlurnen.

Mit 72 Prozent war in Monschau nahe der belgischen Grenze die Wahlbeteiligung landesweit am höchsten.

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Der Anteil der Briefwahl hat sich laut Statistik im Vergleich zu 2017 nahezu verdoppelt.

2022 stimmten 47,1 Prozent der Wähler per Brief ab, fünf Jahre zuvor lag der Anteil der Briefwählerinnen und Briefwähler bei 24,8 Prozent.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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