Laschet über Tod von Thomas Oppermann: "Mitten aus dem Leben gerissen"

Düsseldorf – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) hat sich bestürzt über den Tod von Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (66, SPD) geäußert. 

Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) ist mit 66 Jahren gestorben.
Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) ist mit 66 Jahren gestorben.  © Britta Pedersen/ZB/dpa

"Ein engagierter Demokrat, voller Ideen und Pläne, wurde mitten aus dem Leben gerissen", schrieb Laschet am Montag bei Twitter. Noch am Freitag habe ihn Oppermann angerufen, um sich für Kulturprojekte in NRW einzusetzen.

"Sein plötzlicher Tod macht betroffen. Er erinnert an das wirklich Wichtige im Leben."

Auch der SPD-Fraktionschef im NRW-Landtag, Thomas Kutschaty, nahm Anteil: "Er ist viel zu früh aus dem Leben geschieden. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie."

Kutschaty nannte Oppermann einen "felsenfesten" Demokraten. "Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie."

Oppermann war von 2013 bis 2017 selbst SPD-Fraktionschef gewesen. Er war am Sonntag bei Dreharbeiten für die ZDF-Sendung "Berlin direkt" zusammengebrochen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) zeigt sich bei Twitter bestürzt über den Tod von Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (66, SPD).
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (59, CDU) zeigt sich bei Twitter bestürzt über den Tod von Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (66, SPD).  © Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

Nach Angaben des Senders kurz bevor er live in die Sendung geschaltet werden sollte. Er sei in die Uniklinik Göttingen gebracht worden.

Titelfoto: Montage: Britta Pedersen/zb/dpa, Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

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