Paukenschlag: Ex-Porsche-Chef Hück gründet neue Partei

Pforzheim - Der frühere Porsche-Gesamtbetriebsrats-Chef Uwe Hück (58) gründet mit Mitstreitern eine neue Partei.

Mit Lederjacke und Totenkopf-Ring: Uwe Hück (58).
Mit Lederjacke und Totenkopf-Ring: Uwe Hück (58).  © Uli Deck/dpa

"Wir wollen mehr direkte Demokratie wagen", umschreibt er deren Ziele.

Der 58-Jährige hatte im Dezember die SPD nach internem Zwist nach 40 Jahren verlassen. Die Partei, die bundesweit antreten soll, wird "Bürgerbewegung für Fortschritt und Wandel" heißen, teilte er am Freitag in Pforzheim mit. Sie soll am 20. Februar aus der Taufe gehoben werden.

Die "Bürgerbewegung" tritt demnach für Toleranz sowie eine Umgestaltung der Gesellschaft ein.

Berufspolitiker sind nicht erwünscht. Mandatsträger sollen zuvor mindestens fünf Jahre außerhalb der Politik berufstätig gewesen sein.

Hück ist so populär wie umstritten: Er hat sich vom Lackierer bei Porsche zum mächtigen Gegenspieler der Autobosse hochgearbeitet. Mit seiner Pforzheimer Lernstiftung hilft er seit Jahren benachteiligten Jugendlichen.

Nach seinem Abschied bei Porsche holte der Politneuling als Pforzheimer SPD-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl 2019 die meisten Stimmen in der Stadt.

Mit seinem Politikstil eckte er aber immer wieder bei den Genossen an.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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