Einbruchserie im EU-Parlament: Sonneborn blamiert Sicherheitsdienst

Brüssel (Belgien) - Regelmäßig berichtet der "Die PARTEI"-Politiker Martin Sonneborn (55) aus dem Europäischen Parlament. In seinem neuesten Video zeigt er, wie inkonsequent die EU-Verwaltung mit einer Einbruchserie im Parlamentsgebäude umgeht und blamiert damit den Sicherheitsdienst.

Nach einer Einbruchsserie wurden die Schlösser im EU-Parlament ausgetauscht. Martin Sonneborn (55, Die PARTEI) fand dennoch eine Sicherheitslücke,
Nach einer Einbruchsserie wurden die Schlösser im EU-Parlament ausgetauscht. Martin Sonneborn (55, Die PARTEI) fand dennoch eine Sicherheitslücke,  © Montage: 123RF/Andriy Popov, dpa/Wolfgang Kumm

Sonneborn lud den 18 Sekunden langen Videoclip am gestrigen Mittwochnachmittag in seinen sozialen Netzwerken hoch. Darin erklärte er, dass es wohl vor einiger Zeit eine "fortwährende Einbruchserie" im Gebäude des Europäischen Parlaments gab.

Zum Schutz vor weiteren Einbrüchen ließ die Parlamentsverwaltung die Schließzylinder in vielen Türen austauschen - so auch bei Satire-Politiker Martin Sonneborn.

Er klärte anschließend über die "Sinnhaftigkeit" dieser Maßnahme auf: So wurde das Büro seines Assistenten, der immer nur Hoffmann genannt wird, bei der Austausch-Aktion nicht bedacht.

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Sonneborn sarkastisch: "Hoffmanns benachbartes Büro ist durch eine Tür ohne Schließzylinder mit meinem verbunden..."

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Bleibt zu hoffen, dass diese Lücke schnellstmöglich geschlossen wird. Und mögliche andere auch...

Titelfoto: Montage: 123RF/Andriy Popov, dpa/Wolfgang Kumm

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