Fridays-for-Future-Demo: Luisa Neubauer kritisiert Scholz und bezichtigt Laschet der Lüge

Berlin - Klimaaktivistin Luisa Neubauer (25) hat bei der großen "Fridays for Future"-Demonstration in Berlin die Kanzlerkandidaten Armin Laschet (60, CDU) und Olaf Scholz (63, SPD) für ihre Klimapolitik kritisiert.

Bei einer großen "Fridays for Future"-Demonstration in Berlin ziehen die Teilnehmer am Freitag am Kanzleramt vorbei.
Bei einer großen "Fridays for Future"-Demonstration in Berlin ziehen die Teilnehmer am Freitag am Kanzleramt vorbei.  © Jörg Carstensen/dpa

"Einen Sommer lang musste sich Olaf Scholz anhören, dass sein durchgeknallter Plan, Kohle bis 2038 laufen zu lassen, zum Scheitern verurteilt ist", sagte Neubauer am Freitag auf der Bühne vor dem Reichstagsgebäude.

"Wir haben die Parteien dazu gezwungen, einen Sommer lang über Klimapolitik zu reden, obwohl ihre Programme dafür nicht ausreichen und das wissen sie auch selbst. Kein Wunder, dass Sie dann lügen müssen, Herr Laschet."

Vor ihr hatte auch die schwedische Initiatorin von "Fridays for Future", Greta Thunberg (18), eine Rede gehalten.

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In ganz Deutschland waren laut "Fridays for Future" mehr als 450 Aktionen angekündigt, darunter große Kundgebungen in Hamburg, München, Köln und Freiburg.

Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer (25) hat in einer Rede bei der "Fridays for Future"-Demonstration in Berlin die Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (63, SPD) und Armin Laschet (60, CDU) scharf für ihre Klimapolitik kritisiert.
Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer (25) hat in einer Rede bei der "Fridays for Future"-Demonstration in Berlin die Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (63, SPD) und Armin Laschet (60, CDU) scharf für ihre Klimapolitik kritisiert.  © Marcus Brandt/dpa

Die Demonstrationen sind Teil eines internationalen Aktionstages für mehr Klimaschutz.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa, Marcus Brandt/dpa (Bildmontage)

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