Fridays for Future demonstriert auch in Hessen wieder

Fulda/Limburg/Geisenheim - Nach längerer Pause wegen der Coronavirus-Pandemie haben Klimaaktivisten von Fridays for Future (FFF) ihre Proteste wieder aufgenommen.

Das Foto zeigt Fridays for Future-Demonstranten am Freitag in Berlin – auch in Hessen gingen die Klimaschützer wieder auf die Straße.
Das Foto zeigt Fridays for Future-Demonstranten am Freitag in Berlin – auch in Hessen gingen die Klimaschützer wieder auf die Straße.  © Annette Riedl/dpa

Auch in Hessen gingen 100 Tage vor der Bundestagswahl bei sengender Hitze in mehreren Städten Menschen auf die Straße.

Den Anfang machten am Freitagnachmittag einige Demonstranten in Fulda. Weitere Aktionen waren in Limburg und Geisenheim im Rheingau-Taunus-Kreis geplant.

In Fulda sprach die Polizei zunächst von einer einstelligen Teilnehmerzahl. "Ich gehe wegen der Klimakrise auf die Straße. Obwohl ich natürlich bei dem Wetter auch nicht motiviert bin, das Haus zu verlassen, sehe ich den Klimanotstand", sagte die 21-jährige Kira Bönisch.

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"Ich denke, dass gerade diese heißen Temperaturen noch einmal zeigen, dass es überall heißer wird – nicht nur in Deutschland. Dafür ist Deutschland aber als Industrieland mitverantwortlich." Auch Seniorinnen der Bewegung von Omas for Future wollten sich an dem Protest in der osthessischen Stadt beteiligen.

In Limburg hatte FFF nach Angaben der Stadt für den frühen Abend eine Demonstration mit 30 Personen am Neumarkt angemeldet, ebenso viele Teilnehmer wurden in Geisenheim erwartet.

Für alle Kundgebungen galten Auflagen wie Mindestabstand und Maskenpflicht. Bundesweit versammelten sich in mehr als 30 Städten, darunter Berlin, Köln und Hamburg, Anhänger der Bewegung, um für eine ambitioniertere und sozial gerechte Klimapolitik einzutreten.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

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