Fridays for Future lässt möglicher Ampel-Regierung keine Ruhe: Das sind die Forderungen

Berlin - Einen Tag nach dem Beginn der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP will die Bewegung Fridays for Future ihre Klimaschutz-Forderungen untermauern.

Fridays for Future hat für Freitag eine Demo mit bis zu 10.000 Menschen geplant. (Symboldbild)
Fridays for Future hat für Freitag eine Demo mit bis zu 10.000 Menschen geplant. (Symboldbild)  © Michael Kappeler/dpa

Schwerpunkt der Aktionen soll am Freitag Berlin sein, wo Aktivisten aus ganz Deutschland erwartet werden.

Unter dem Motto "Ihr lasst uns keine Wahl" wollen die Demonstranten um 12 Uhr am Brandenburger Tor starten und dann durch das Regierungsviertel ziehen. Nach Polizeiangaben sind 10.000 Teilnehmer angemeldet.

Weitere Kundgebungen sind unter anderem in Baden-Württemberg und Thüringen geplant. Am selben Tag will die schwedische Aktivistin Greta Thunberg in ihrer Heimatstadt Stockholm mit Menschen aus aller Welt für mehr Klimaschutz demonstrieren.

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Ende Oktober beginnt im schottischen Glasgow die Weltklimakonferenz, die als besonders bedeutend für den Kampf gegen die Erderwärmung gilt.

Die Umweltschützer von Fridays for Future fordern unter anderem einen verbindlichen Kohleausstieg bis 2030 und einen Einbaustopp für fossile Verbrennungsmotoren ab 2025.

Die Demonstration ist Teil von Aktionstagen, zu dem das Bündnis "Gerechtigkeit Jetzt!"anlässlich der Koalitionsverhandlungen aufgerufen hat.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa

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