Fridays for Future protestieren mit Gemälde gegen Braunkohleabbau

Köln - Mit einem sechs Meter großen Gemälde hat die Bewegung Fridays for Future zum Auftakt der Kunstmesse Art Cologne gegen den Braunkohleabbau im Rheinischen Revier protestiert.

Das große Gemälde wurde durch die Stadt Köln getragen. Es zeigt den Abbau der Braunkohle bei Köln.
Das große Gemälde wurde durch die Stadt Köln getragen. Es zeigt den Abbau der Braunkohle bei Köln.  © Federico Gambarini/dpa

Bei dem Spaziergang durch Köln wurde das Werk des Künstlerpaars Helge & Saxana vom Domplatz bis zur Messehalle getragen. Es zeigt, wie ein Braunkohlebagger die Region zerstört.

Die Aktion sollte auf das durch den Kohleabbau bedrohte Dorf Lützerath aufmerksam machen, sagte eine Sprecherin.

Klimaaktivisten demonstrieren seit langem dagegen, dass der Ort dem Braunkohleabbau weichen soll.

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Nach mehrmaligem Verschieben wegen der Corona-Pandemie hat die größte deutsche Kunstmesse Art Cologne wieder geöffnet.

Bis zum Sonntag zeigen rund 150 Galerien und Händler aus mehr als 20 Ländern ihr Werke - von der Klassischen Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst.

Die Aktion begann am Kölner Dom und zog bis zur Messe.
Die Aktion begann am Kölner Dom und zog bis zur Messe.  © Alexander Franz/Erftkreis News

Kunstmesse Art Cologne erstmals seit 2019

Zuletzt hatte die Messe im April 2019 stattgefunden - dann verhinderte Corona mehrere Comeback-Versuche.

"Für mich und das ganze Kunstmesse-Team ist das ein besonderer Moment", sagte Direktor Daniel Hug am Mittwoch. "Wir haben unsere Aussteller und die vielen Kunstbegeisterten, die unsere Messe immer besuchen, zu lange nicht mehr gesehen."

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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