"Fridays for Future" demonstriert am Jungfernstieg

Hamburg – Zu Beginn der Berliner Beratungen haben am Dienstag in Hamburg rund 200 Aktivisten der Fridays for Future-Bewegung für klimagerechte Corona-Konjunkturpakete demonstriert.

Die Fridays für Future Aktivistin Annika Rittman spricht während einer Demo in Hamburg. (Archivbild)
Die Fridays für Future Aktivistin Annika Rittman spricht während einer Demo in Hamburg. (Archivbild)  © Markus Scholz/dpa

Unter dem Motto #KlimazielStattLobbydeal reihten sich die Teilnehmer vom Jungfernstieg bis zur Europa-Passage auf.

Die Bewegung fordert, dass auch in Zeiten der Corona-Pandemie auf nachhaltige Investitionen geachtet werden müsse.

"Die bevorstehenden Konjunkturpakete bringen uns in die Position, dass wir als Gesellschaft radikal über unsere Zukunft entscheiden können", sagte Sprecher Florian König. 

Deshalb müsse die Wirtschaft jetzt in eine Richtung gelenkt werden, die eine sozial-ökologische Transformation einleite und nicht die Klimakrise weiter verschärfe.

Investitionen dürften nicht in Form von fossilen Energieträgern verbrannt werden, sondern müssten in nachhaltige Sektoren fließen. 


"Eine Maßnahme wie die Abwrackprämie hatte bereits 2009 keinen Effekt, außer der Autolobby braucht sie niemand", sagte Sprecherin Annika Rittmann.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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