Trotz Corona: Fridays for Future ruft zum globalen Klimastreik auf!

Berlin - Die Klimaaktivisten von Fridays for Future (FFF) rufen für den 19. März zum siebten globalen Klimastreik auf.

Am 19. März soll es den siebten globalen Klimastreit geben.
Am 19. März soll es den siebten globalen Klimastreit geben.  © Fabian Strauch/dpa

Das teilte Fridays for Future Deutschland am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit.

Es habe in den vergangenen Monaten Abstimmungen in mehr als 100 Ländern gegeben, darunter neben Deutschland auch Länder wie Frankreich, Kanada, Australien, Schweden, Finnland oder die USA.

Genauere Details zum Streikablauf würden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

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Mit der Initiative wollen die Aktivisten erneut einen stärkeren Klimaschutz und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels einfordern.

Fridays for Future habe sich "angesichts der Pandemie außerordentlich schwergetan" mit der Entscheidung, heißt es in einer schriftlichen Mitteilung.

Da sich aber auch während der Corona-Pandemie die globale Klimasituation verschärfe, habe sich Fridays for Future trotz der aktuellen Einschränkungen zu dem Schritt entschieden, hieß es.

FFF-Team arbeitet an einem Konzept für einen coronakonformen Streiktag

"Game Over" steht beim globalen Klimastreik der Klimaschutzbewegung Fridays for Future auf dem Plakat einer Teilnehmerin geschrieben.
"Game Over" steht beim globalen Klimastreik der Klimaschutzbewegung Fridays for Future auf dem Plakat einer Teilnehmerin geschrieben.  © Christoph Schmidt/dpa

Wie genau die Proteste am 19. März ablaufen sollen, sei noch unklar. Seit Wochen erarbeite das FFF-Team gemeinsam Konzepte für einen coronakonformen Streiktag unter Einhaltung der Hygieneregeln.

"Wir fordern von Regierungen weltweit sofortige Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen, um ein weiteres Eskalieren der Klimakatastrophe zu verhindern", sagte Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer der Deutschen Presse-Agentur.

Die "Finanzierung und Absicherung fossiler Infrastruktur" müsse enden.

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Mit dem Aktionstag wollen die Aktivisten auch ein Zeichen im Superwahljahr 2021 setzen. "Die Bewältigung der ökologischen Krisen" müsse für alle Parteien an oberster Stelle stehen, sagte Neubauer.

Klima- und Umweltbelange müssen stärker ins Bewusstsein gerückt werden

Die Bewegung Fridays for Future kämpft seit ihrer Gründung im Sommer 2018 gegen die Auswirkungen des Klimawandels und für die weltweite Einhaltung der Klimaziele.

Kennzeichnend für die Bewegung aus größtenteils jungen Menschen waren Demonstrationen an jedem Freitag, die im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie monatelang nicht stattfanden.

In diesem Jahr wollen die Aktivisten die Klima- und Umweltbelange wieder stärker ins Bewusstsein rücken.

Titelfoto: Fabian Strauch/dpa

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