Fridays for Future: Tausende bei Klima-Demos in Baden-Württemberg

Stuttgart - Nach der längeren Demonstrationspause sind die Aktivisten der Bewegung Fridays for Future im Rahmen von landesweiten Klimaprotesten am Freitag auch in Baden-Württemberg zurück auf die Straße gegangen. 

Fridays-for-Future-Demonstranten ziehen durch Stuttgart.
Fridays-for-Future-Demonstranten ziehen durch Stuttgart.  © Christoph Schmidt/dpa

Insgesamt wurden mehrere Tausend Teilnehmer bei den über 50 Aktionen und Protestzügen im Land erwartet. 

Das sind zwar deutlich weniger als im vergangenen Jahr, allerdings räumte eine Stuttgarter Aktivistin auch ein: "Das war im vergangenen Jahr einfach eine andere Situation. Aber es wird Zeit, dass wir das Thema wieder auf der Tagesordnung platzieren."

Am Vormittag versammelten sich die ersten Demonstranten in Karlsruhe.

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Fridays-for-Future-Aktivist Alexander Giemza schätzte die Zahl der Teilnehmer bei der Menschenkette auf rund 2000. 

Unter anderem sollte auch in Mannheim, Freiburg und Ulm demonstriert werden. 

In Konstanz wollten die Fridays-for-Future-Anhänger unter anderem für eine klimapositive Stadt bis 2030 auf die Straße. Dann soll die Stadt der Umwelt mehr Treibhausgase entziehen als sie verursacht. Konstanz hatte im Mai 2019 als erste deutsche Stadt den Klimanotstand ausgerufen.

Allein in Stuttgart hatte die Bewegung auf mehrere Tausend Teilnehmer beim Protestzug am Mittag (12.30 Uhr) gehofft. Bundesweit wollten die Klima-Protestler am Freitag an rund 400 Orten auf die Straße gehen.

Wegen der weltweiten Pandemie hatten die Aktionen der Bewegung zuletzt überwiegend im Internet stattgefunden. Im vergangenen Jahr hatten die Klimaschützer regelmäßig Tausende vor allem junge Menschen zu Demonstrationszügen durch die Städte motiviert.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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