G7-Treffen lässt Wiesbaden stillstehen: Hessens Hauptstadt versinkt im Verkehrschaos

Wiesbaden - Das G7-Treffen der Innenminister im Rheingau hat am Freitagmorgen erneut für Beeinträchtigungen im Wiesbadener Stadtverkehr gesorgt.

Während die G7-Innenminister fröhlich um die Wette strahlten, herrschte auf den Straßen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden blankes Chaos.
Während die G7-Innenminister fröhlich um die Wette strahlten, herrschte auf den Straßen der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden blankes Chaos.  © Hannes P. Albert/dpa

Bereits am Donnerstag hatten sich vor allem im Berufsverkehr längere Staus gebildet, wie die Wiesbadener Polizei am Freitag mitteilte.

Grund hierfür seien zum einen Straßensperrungen für den Transport der Ministerinnen und Minister gewesen. Aber auch Baustellen und Unfälle sowie der allgemeine Berufsverkehr hätten die Situation auf den Straßen weiter angespannt.

Insgesamt bildeten sich Rückstaus unter anderem im Bereich der Bibricher Allee, B455 sowie der A66. Laut Polizei sei die Verkehrslage am Freitag jedoch deutlich entspannter gewesen. Durch kürzere Sperrungen habe man die Lage entlastet.

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Nicht nur Autofahrer waren von der Verkehrssituation betroffen, auch der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) kam nur schleppend voran. Laut den Verkehrsbetrieben ESWE seien Busse teilweise 90 Minuten verspätet gewesen.

"Das traf uns in der Form unvorbereitet und hat natürlich für Verärgerung bei den Fahrgästen gesorgt", sagte ein Pressesprecher.

Bessere Absprachen? ESWE will derartige Szenarien in Zukunft möglichst vermeiden

Allerdings sei der Freitag deutlich milder ausgefallen. "Nach allem, was wir mitbekommen haben, haben die Sicherheitsbehörden ihre Strategie verbessert und auch die Kommunikation mit der Polizei war deutlich besser", heißt es weiter.

Nach Ansicht der ESWE ist es künftig wichtig, auch die Verkehrsbetriebe in die Planung miteinzubeziehen, um solche Szenarien zu vermeiden.

Titelfoto: Hannes P. Albert/dpa

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