Maskenpflicht im Unterricht: Schüler hegt rührenden Wunsch

Paris - Unter besonderen Corona-Bedingungen hat in Frankreich am Donnerstag landesweit wieder die Schule nach den Sommerferien begonnen.

Frankreichs Präsident Emmaneul Macron (43) besuchte zum Start eine französische Grundschule, wo Schüler erzählten, wie sie die Pandemie empfinden.
Frankreichs Präsident Emmaneul Macron (43) besuchte zum Start eine französische Grundschule, wo Schüler erzählten, wie sie die Pandemie empfinden.  © Daniel Cole/AP/dpa

Unter anderem gilt eine Maskenpflicht im Unterricht. Die sei zugegebenermaßen etwas lästig, räumte Präsident Emmanuel Macron (43) in einer Videobotschaft ein. Die Regierung tue aber alles, um den Schulbetrieb so normal wie möglich zu machen.

Von der Zeitung "Le Parisien" befragte Schüler schilderten ihre Probleme - und für den kleinen Leo stand das eigene Masketragen da nicht oben an.

"Mein allergrößter Wunsch? Dass die Lehrerin die Maske absetzt", gestand er. Im letzten Schuljahr habe er "gar nicht so richtig gesehen, wie sie ausschaut".

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Schwieriger war da schon der Umstand, den die kleine Jade beschrieb. "Ich verstehe überhaupt nicht, was sie sagt, wenn sie zu mir spricht, selbst wenn sie sich bemüht zu artikulieren und lauter spricht", sagte sie über ihre Lehrerin, die mit Maske unterricht.

Ernsthafte Probleme hin oder her, bei seiner Videobotschaft an die Schüler löste Präsident Macron auch eine Wette ein, die er mit zwei YouTubern geschlossen hatte, die er vor Monaten für einen coolen Clip zum Einhalten der Corona-Regeln gewonnen hatte.

Zwischendurch hielt er lachend einen Bilderrahmen mit dem Foto der zwei in die Kamera und verwies auf den inzwischen über 15 Millionen Mal aufgerufenen Song.

Titelfoto: Daniel Cole/AP/dpa

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