Großbritannien: Lebenslange Haft nach Tötung von Rettungskräften!

London (Großbritannien) - Nach der Tötung von Rettungskräften müssen Schuldige künftig in Großbritannien mit lebenslangen Haftstrafen rechnen.

Schuldige in Großbritannien müssen nach der Tötung von Rettungskräften ab sofort lebenslang hinter Gittern. (Symbolfoto)
Schuldige in Großbritannien müssen nach der Tötung von Rettungskräften ab sofort lebenslang hinter Gittern. (Symbolfoto)  © 123rf/daryl22996

"Wer unsere Rettungskräfte angreift, repräsentiert das Schlechteste der Menschheit", sagte die britische Innenministerin Priti Patel, die die neue Gesetzgebung am Mittwoch ankündigte.

Bislang waren auch kürzere Haftstrafen möglich, wenn die entsprechenden Taten nicht als Mord, sondern als Totschlag eingestuft wurden, wie es im Fall eines im Jahr 2019 getöteten Polizisten geschehen war.

Dessen Witwe, Lissie Harper, hatte für die Gesetzesänderung gekämpft, nachdem die Schuldigen lediglich eine Haftstrafe von 13 Jahren bekommen hatten.

Es gilt als wahrscheinlich, dass die Änderung eines neuen Polizeigesetzes - nun im Gedenken an den getöteten Polizisten als "Harper's Law" benannt - im kommenden Jahr in Kraft tritt.

Die gleichen Regeln sollen auch für die Tötung von Gefängniswärtern, Feuerwehrleuten oder Sanitätern gelten.

Titelfoto: 123rf/daryl22996

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