Markieren Hundediebe Häuser, bei denen sie sich später Vierbeiner schnappen wollen?

Dublin - Die Vorfälle häufen sich! In Irland meldeten zahlreiche Besitzer den Verlust ihres geliebten Vierbeiners. Nun wurde von offizieller Seite eine Warnung vor den Hunde-Dieben ausgesprochen.

Ein Hund liegt auf dem Boden (Symbolbild).
Ein Hund liegt auf dem Boden (Symbolbild).  © Pavel Golovkin/AP/dpa

Dabei sollen besonders normalgroße Hunde den Dieben zum Opfer fallen. 

Die DSPCA (Dubliner Gesellschaft zur Verhütung von Tierquälerei) warnte erst kürzlich, dass immer mehr Hunde gestohlen werden würden. In der ersten Hälfte des Jahres sollen es bereits 120 gewesen sein.

Nun wurde die vermeintliche Vorgehensweise der Räuber bekannt. 

Wie die Webseite dublinlive berichtete, markieren die herzlosen Diebe die potenziellen Häuser, bei denen sie die Haustiere entführen möchten.

Die besorgten Hundehalter tauschen sich auf Facebook über die neuesten Entführungen aus. Ein Mann aus Balbriggan äußert auf der Plattform einen Verdacht. Er fand einen verdächtigen Stock aufrecht im Garten. "Ich glaube, sie markieren Häuser und kommen später mit einem Lieferwagen, um die Tiere abzuholen."

Weitere User berichten von ähnlichen Vorkommnissen

Eine Warnmeldung wurde an die Bewohner von Ballyboughal geschickt, in der die Einheimischen aufgefordert wurden, verdächtige Aktivitäten oder Funde zu melden. Das Binden der Bänder an Tore und Zäune in der Nähe der Häuser ist ein bekanntes Markierungszeichen für Diebe, das sie daran erinnert, in welche Häuser möglicherweise eingebrochen werden kann.

In County Limerick fand eine Bewohnerin eine schwarze Markierung in ihrem Zaun. Ein anderer Einwohner entdeckte eine Schraube, die an den Zaun genagelt war. Zudem soll ihr Haus zuvor mit Kabelbindern markiert worden sein.

Weitere Menschen erzählen von blauen Kabelbindern oder suspekten Markierungen auf dem Gehsteig vor dem Haus. Diese Sichtungen wurden an verschiedenen Orten in Irland gemacht.

Zufall, Panikmache oder Kinder, die dahinter stecken? Möglich. Doch die Entführungen der Vierbeiner dauern weiterhin an.

Titelfoto: Pavel Golovkin/AP/dpa

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