Boris Johnson unter Druck: Fette Party in der Downing Street nur einen Tag vor Prinz Philips Beerdigung

London - Boris Johnson (57) kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht mehr heraus: Jetzt soll sich der britische Premier auch noch einen royalen Fauxpas geleistet haben.

Boris Johnson (57) war zwar selbst auf der Party nicht anwesend, wird aber dennoch mit deutlichen Worten kritisiert.
Boris Johnson (57) war zwar selbst auf der Party nicht anwesend, wird aber dennoch mit deutlichen Worten kritisiert.  © House Of Commons/PA Wire/dpa

In der Nacht vom 16. auf den 17. April 2021, bevor Queen Elisabeth II. (95) am Gedenkgottesdienst und der anschließenden Beerdigung für ihren Ehemann Prinz Philip (†99) teilnahm, wurde in der Downing Street offenbar bis zum Abwinken gefeiert.

Wie der Mirror berichtete, wurde auf der Party so heftig getrunken und getanzt, dass dabei sogar die Gartenschaukel von Johnsons 1-jährigem Sohn zu Bruch gegangen sein soll.

Nur wenige Stunden später saß die Queen allein und isoliert in der Kapelle ihrer Windsor-Residenz, um von Prinz Philip Abschied zu nehmen.

Da auch damals strenge Corona-Regeln galten, erhöht sich der politische Druck auf Johnson nun abermals - auch wenn er in besagter Nacht gar nicht selbst dabei gewesen sein soll.

Die erneute Lockdown-Feier, an der offenbar bis zu 30 Mitarbeiter teilnahmen, wird jedoch als höchst pietätlos wahrgenommen.

Ed Davey (56), Chef der Liberaldemokraten, empörte sich auf Twitter: "Während sie trauerte, feierte No. 10. Johnson muss gehen."

Angela Rayner (41), Vizechefin der Labour Party, ergänzte: "Ich habe keine Worte für die Kultur und das Verhalten in No. 10."

Die neuen Enthüllungen über weitere Lockdown-Partys im Amtssitz von Boris Johnson dürften die schwierige Lage, in der sich der Premier befindet, noch weiter zuspitzen.

Prinz Philip starb am 9. April 2021 im Alter von 99 Jahren. Die Downing Street hat sich inzwischen offiziell beim königlichen Palast für die Lockdown-Partys entschuldigt.

Titelfoto: House Of Commons/PA Wire/dpa

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