Trump-Anhänger planen wohl weiteren Sturm aufs Kapitol: An diesem Tag soll es passieren!

Washington (USA) - Was geht da vor in Washington? Nahezu 5000 Soldaten der Nationalgarde sollen noch bis zum 12. März in der Hauptstadt der USA bleiben.

Donald Trumps (74) Anhänger sorgen in Washington noch immer für Sorgenfalten.
Donald Trumps (74) Anhänger sorgen in Washington noch immer für Sorgenfalten.  © Evan Vucci/AP/dpa

Grund ist offenbar unter anderem die Angst vor einem weiteren Sturm auf das Kapitol von Trump-Anhängern, berichtet CNN.

Demnach sollen insbesondere Verschwörungsideologen von QAnon einen weiteren Angriff planen.

Dieser soll laut des Vorsitzenden des Streitkräfte-Ausschusses im Repräsentantenhaus, Adam Smith, Anfang März stattfinden. Der US-Demokrat sagte am Mittwoch: "Einige dieser Leute haben herausgefunden, dass der Präsident anscheinend vor 75 Jahren am 4. März vereidigt wurde. Okay, warum das jetzt relevant ist, weiß Gott. Jedenfalls denken sie jetzt, 'wir sollten uns vielleicht wieder versammeln und das Kapitol am 4. März stürmen'... das zirkuliert gerade im Netz."

Der Antrag, dass 4900 Nationalgarde-Soldaten bis zum 12. März in Washington bleiben sollen, wurde von der US-Kapitolpolizei gestellt, teilten Verteidigungsbeamte am Mittwoch mit.

Weitere Sorgen in Bezug auf 4. März

Diese Bilder sollen sich auf keinen Fall wiederholen.
Diese Bilder sollen sich auf keinen Fall wiederholen.  © John Minchillo/AP/dpa

Das Pentagon arbeite mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zusammen.

Diese wollen feststellen, wie eine angemessene Präsenz der Streitkräfte - jetzt wo sich die Bedrohungslage in den Wochen seit Bidens Amtseinführung verändert habe - aussehen könnte.

Smith machte deutlich, dass es immer noch Bedenken hinsichtlich möglicher Gewalt durch inländische Extremisten gebe.

Diese würden dadurch angeheizt, dass immer noch nicht alle Republikaner und Gesetzgeber die Wahl Joe Bidens (78) zum 46. US-Präsidenten als "fair und frei" anerkennen würden.

Bedenken hinsichtlich des 4. März sind nur ein Grund, warum einige Gesetzgeber argumentieren, dass der Einsatz der Nationalgarde verlängert werden sollte.

Laut CNN machten sich Strafverfolgungsbeamte auch Sorgen um die Sicherheit bei Bidens bevorstehender Ansprache an den Kongress.

Die USA kommen einfach nicht zur Ruhe.

Titelfoto: John Minchillo/AP/dpa/Evan Vucci/AP/dpa

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