Donald Trump bleibt gesperrt! Facebook und Instagram blocken den US-Präsidenten

USA - Das war's für Donald Trump (74) - zumindest auf Facebook und Instagram. Mark Zuckerberg (36) hat den Account des US-Präsidenten dauerhaft sperren lassen.

Donald Trump (74) kann bis zum Ende seiner Präsidentschaft nichts mehr auf Facebook oder Instagram posten.
Donald Trump (74) kann bis zum Ende seiner Präsidentschaft nichts mehr auf Facebook oder Instagram posten.  © Brynn Anderson/AP/dpa

Nachdem Trumps Facebook-Account nach den gestrigen Vorfällen im US-Kapitol in Washington bereits vorübergehend gesperrt worden war, wird diese Sperre nun entsprechend ausgedehnt.

Laut einem ausführlichen Post des Facebook-Chefs Zuckerberg bleiben die Kanäle des aktuell noch amtierenden Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von nun an "auf unbestimmte Zeit und für mindestens die nächsten zwei Wochen" blockiert.

Das gilt sowohl für seinen Facebook- als auch für seinen Instagram-Account. Den Kanälen folgen derzeit knapp 35 und 25 Millionen Abonnenten.

Nun kann Trump also mindestens bis zum Amtsantritt seines Nachfolgers Joe Biden (78) am 20. Januar keine Beiträge mehr veröffentlichen.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hält Donald Trump zurzeit für zu gefährlich

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (36) hat Trump lange auf Facebook gewähren lassen, doch nun ist für ihn endgültig eine Grenze überschritten worden.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (36) hat Trump lange auf Facebook gewähren lassen, doch nun ist für ihn endgültig eine Grenze überschritten worden.  © Nick Wass/AP/dpa

Zuckerberg begründete diesen Schritt damit, dass die Aussagen des 74-Jährigen derzeit einfach ein zu gefährlich seien. "Über die letzten Jahre haben wir Präsident Trump erlaubt, unsere Plattform zu nutzen. Manchmal haben wir Inhalte entfernt oder mit einem Hinweis versehen, wenn sie gegen unsere Richtlinien verstießen", schrieb der 36-jährige Facebook-Gründer entsprechend.

"Wir taten das, weil wir glauben, dass die Öffentlichkeit ein Recht auf einen möglichst breiten Zugang zu politischen Beiträgen hat, selbst wenn sie kontrovers sind. Aber der aktuelle Kontext hat sich fundamental verändert", so Zuckerberg.

Facebook würde genutzt, um "zu gewaltsamem Aufstand gegen die demokratisch gewählte Regierung anzustiften" und genau das soll nun durch die Blockade der Trump-Accounts wenigstens ein wenig eingedämmt werden.

Twitter hat Donald Trump nur vorübergehend gesperrt

Auf seine Lieblingsplattform Twitter dürfte Trump allerdings bald wieder zurückkehren. Auch dort wurde er nach seinen verharmlosenden Postings rund um den Sturm auf das US-Kapitol gesperrt, allerdings nur vorübergehend für zwölf Stunden.

Diese Frist ist eigentlich inzwischen verstrichen, dennoch hat der Präsident nichts mehr von sich hören lassen.

Twitter hat allerdings auch ausdrücklich angedroht, dass Trump auch dort dauerhaft gesperrt wird, sofern er noch einmal gegen die dort geltenden Richtlinien verstoßen sollte.

Titelfoto: Brynn Anderson/AP/dpa

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